Neun Monate ist die Olympia-Kampagne unseres Teams erst jung, und schon haben wir zwei große Erfolge gefeiert.
Vor Mallorca konnten wir uns bei der Princess Sofia Trophy gegen die seit Jahren gemeinsam segelnden deutschen Routiniers Peckolt - Peckolt sowie Wicke - Jeschonek durchsetzen und uns für die vorolympischen Regatten vor Xingdao qualifizieren. Der erste Meilenstein unserer 49er Kampagne ist geschafft! Wir freuen uns sehr über diesen erfolgreich absolvierten Leistungstest.
Keine 2 Wochen später dann das nächste Highlight: Beim Worldcup- Event in Hyeres/ Südfrankreich erfüllen wir mit dem Gewinn der Bronzemedaille unser erstes Olympiakriterium. Wieder konnte wir unsere deutschen Konkurrenten deutlich hinter uns lassen und so dürften wir nun den letzten Zweiflern bewiesen haben, dass auch 2008 bei den Olympischen Spielen wieder mit uns zu rechnen ist.
Diese beiden Erfolge sind für uns die besonders wichtige Bestätigung unseres Weges, den wir vor einem dreiviertel Jahr voller Disziplin und Tatkraft eingeschlagen haben.
Und es gibt weiterhin jede Menge Raum zur Verbesserung. Noch sind wir längst nicht optimal eingespielt. Dass wir überhaupt so weit vorne mit segeln können haben wir einem sehr strengen Trainingsprogramm zu verdanken. Zu Beginn unserer gemeinsamen Kampagne waren die Aussichten alles andere als rosig. Hannes war zwar bereits Deutscher Meister im Laser geworden, die motorischen und physischen Anforderungen dieser Einhandjolle haben aber mit den Aufgaben eines 49er Vorschoters so viel gemeinsam wie der 1000 Meter Lauf mit dem Triathlon. Um die notwendigen Fähigkeiten möglichst schnell zu entwickeln müssen wir effektiver und kreativer arbeiten als unsere Konkurrenz. Da wird man schon mal belächelt, wenn man das Schiff an Land im Boden verankert und Trockenübungen macht. Aber solange uns der Erfolg am Ende Recht gibt, stört uns das nicht im Geringsten.
Doch wie so häufig sind es viele einzelne Faktoren die am Ende dazu beitragen, dass ein Team erfolgreich arbeiten kann. So wäre es in unserem Fall nicht möglich, so konzentriert und fokussiert an die Arbeit zu gehen, wenn wir nicht Partner an unserer Seite hätten, die uns finanziell, mental und materiell so unterstützen, dass wir uns voll auf unsere Olympiakampagne konzentrieren können. Darum auch hier mal wieder ein großes Dankeschön an T-Systems.
Und nun noch eine weitere gute Nachricht zum Schluß - nach zwei Wochen Verletzungspause konnten wir heute das Training wieder aufnehmen. Der Haarriss in Hannes Mittelfußknochen, den er siche bei einer Kenterung vor 2 Wochen zugezogen hatte ist wieder weitestgehend verheilt. Auf zu neuen Taten… Marcus und Hannes
[...dicht gefolgt von GER 5 Baur, Marcus / Baumann, Hannes mit 19,00 Punkten (zur Website) und...]
Kommentiert von: sailways.net | 18. Juni 2007 um 15:26 Uhr